Zum vorherigen Beitrag Aus gegebenem Anlass muss man ein Stück aus dem eigenen, unveröffentlichten Roman „Bekennerschreiben“ zitieren. Im heutigen Balzac-Abschnitt kommen nämlich die Venediger Pferde vor, womit diejenigen gemeint sind, die über dem Portal der Markus-Basilika stehen. Man hat ein spezielles Verhältnis zu diesen Pferden, ebenso wie der liebe Freund Stefan aus Wien. „Die Pferde … Die Frau von dreißig Jahren, Teil I weiterlesen
balzac
Gobseck, Teil I
Zum vorherigen Beitrag Der fleißige Schriftsteller in seinem stillen Kämmerlein wird ja noch immer als romantisches Bild empfunden. Dabei ist so ein Leben meistens trist bis idiotisch. Wenn man das Glück hat, von Verlegern und Lesern hofiert zu werden, kann man diese Tatsache vielleicht verdrängen. Aber im Grunde sind Schriftsteller Witzfiguren, ewige Nerds, Schnüffler im … Gobseck, Teil I weiterlesen
Albert Savarus, Teil II
Zum vorherigen Beitrag BAND 7: Albert Savarus, S. 38 – 81 Die fiktive Novelle spielt in der Schweiz, es ist Juli 1823. Der empfindsame Rudolf und sein Kumpel Leopold lassen sich über den Vierwaldstätter See rudern. Als sie das Dorf Gersau passieren, entdeckt Rudolf in einem Dachfenster eine hübsche Frau und beschließt, die nächsten drei … Albert Savarus, Teil II weiterlesen
Albert Savarus, Teil I
Zum vorherigen Beitrag Nach vier Tagen wieder zurück in Berlin. Es stimmt einen immer fröhlich, nach Hause zu kommen. Trotzdem verspürt man den Wunsch, der preußischen Hauptstadt die Vorzüge von Paris aufs Brot zu schmieren.Die alle Schichten durchdringende Lust am Genießen wurde bereits hinlänglich gelobt. Dazu kommen charmante Details, wie kostenlose öffentliche Toiletten, oder ein … Albert Savarus, Teil I weiterlesen
Modeste Mignon, Teil V
Zum vorherigen Beitrag Entschleunigende und aktivierende Effekte nach zwei Wochen und 753 Seiten Balzac: - man rechnet das Jahreseinkommen nicht mehr nach Monatsgehältern und Nebenverdiensten aus der selbstständigen Tätigkeit ab, sondern nach der Rente, die einem die Ländereien bei Auvers-sur-Oise einbringen.- man trinkt im Bierbrunnen nur noch alkoholfreies Weizenbier, damit man die Konzentration nicht verliert, … Modeste Mignon, Teil V weiterlesen
Modeste Mignon, Teil III
Zum vorherigen Beitrag Noch vier Tage, bis man nach Paris fliegt. Die Vorfreude wächst, auch wenn man bei der Einreise inzwischen eine eidesstattliche Erklärung abgeben muss, keine Erkältungssymptome zu haben. Das letzte Mal war man dort vor dreieinhalb Jahren, nach einer kleinen Rundreise über London. Man wusste nicht mehr, was einen erwartet, weil man Paris … Modeste Mignon, Teil III weiterlesen
Modeste Mignon, Teil II
Zum vorherigen Beitrag Wieder sitzt man im ICE, nachdem man seine siebenjährige Tochter von einer Woche Ferien bei ihren Großeltern in der Pfalz abgeholt hat. Auf dem Sitz vor einem ein japanischer Herr, der ein Zoom-Meeting nach dem anderen über sein Tablet moderiert. Immerhin hat man diesmal ein zweites Paar Kopfhörer dabei, weil das Kind … Modeste Mignon, Teil II weiterlesen
Die Börse
Zum vorherigen Beitrag BAND 4: Die Börse, S. 1 – 48 Heute eine sehr kurze Erzählung, bevor morgen der nächste Roman beginnt. Es geht um Hippolyte Schinner, einen jungen Maler, der schon mit 25 das Kreuz der Ehrenlegion trägt, von seinen Kollegen als Meister anerkannt wird, und dessen Bilder „nach ihrem Gewichte in Gold“ bezahlt … Die Börse weiterlesen
Zwei Frauen, Teil V
Zum vorherigen Beitrag Demnächst wird man für ein paar Tage nach Paris fliegen. Airbnb-Unterkunft in der Avenue Bosquet im Faubourg Saint-Germain, wo früher der Hochadel gewohnt hat. Beziehungsweise das Personal des Hochadels, denn man wird in einer Dachkammer im 6. Stock hausen. Die Duchesse de Maufrigneuse hat sicher ein paar Etagen tiefer logiert. Gleich um … Zwei Frauen, Teil V weiterlesen
Zwei Frauen, Teil IV
Zum vorherigen Beitrag Im Grunde ist dieses Projekt eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, um die beinahe täglichen Aufenthalte im Bierbrunnen sinnvoll zu gestalten. Diese wundervolle Kneipe hat man Ende letzten Jahres entdeckt und dort fast einen ganzen Roman geschrieben. Der Hauptvorteil ist, dass sie bereits um neun Uhr in der Frühe öffnet, denn man arbeitet gern vormittags. Dazu … Zwei Frauen, Teil IV weiterlesen