Zum vorherigen Beitrag BAND 30: Eugenie Grandet, S. 231 – 272 Fünf Jahre ziehen ins Land, in denen der alte Geizhals seine Tochter in alle Geschäfte einweiht. Als er schließlich stirbt, hat er kein bisschen von seinem Schneid verloren. Statt das goldene Kruzifix des Pfarrers zu küssen, will er es an sich reißen, ruft mit … Eugenie Grandet, Teil VI weiterlesen
Allgemein
Eugenie Grandet, Teil V
Zum vorherigen Beitrag Tage der Menschenmassen. Nachdem man sich schon am Samstag durch Demonstrationen und Polizeikonvois drängeln musste, am Sonntag versucht, den Großraum Berlin weitläufig zu umfahren, gerät man am Montag früh in die feiernden Pulks islamischer Fastenbrecher. Kein Gender-Sternchen, denn es sind ausschließlich Männer. Duftwolken aus Testosteron, Kreuzkümmel und Rosenwasser. Der U-Bahnhof Osloer Straße … Eugenie Grandet, Teil V weiterlesen
Eugenie Grandet, Teil IV
Zum vorherigen Beitrag BAND 30: Eugenie Grandet, S. 146 – 182 Der alte Grandet schafft über Nacht heimlich ein paar Kisten Gold nach Angers, weil der Kurs dort besonders günstig für ihn ist. Eugenie nutzt die sturmfreie Bude, um bei ihrem Vetter zu wachen und seine Briefe zu lesen. Darin erfährt sie, dass er vorhat, … Eugenie Grandet, Teil IV weiterlesen
Eugenie Grandet, Teil III
Zum vorherigen Beitrag Nach der Euphorie der vergangenen Woche ist man nun in dem Stadium angelangt, das jeder Künstler unweigerlich irgendwann durchstehen muss, um die Belastbarkeit seiner kläglichen Psyche zu testen: das Warten. Es reicht nämlich nicht, dass man mit einem Ego geplagt ist, mit einer ungesund ausgeprägten Empathie und Beobachtungsgabe, die einem den Alltag … Eugenie Grandet, Teil III weiterlesen
Eugenie Grandet, Teil II
Zum vorherigen Beitrag Am schönsten ist, wenn das Leben sich selbst befruchtet. Man schreibt die Biographie eines Mannes, der sein halbes Leben lang Dokumentarfilmer war und 1988 die Dreharbeiten von Thomas Braschs „Der Passagier“ mit einer Videokamera begleitet hat. Man sichtet das bisher unveröffentlichte Filmmaterial und wird Zeuge einer Szene, in der sich der eigene … Eugenie Grandet, Teil II weiterlesen
Eugenie Grandet, Teil I
Zum vorherigen Beitrag BAND 30: Eugenie Grandet, S. 1 – 50 Neuer Roman, neues Glück. Dieser spielt in der Provinzstadt Saumur und handelt vom vermutlich größten Geizkragen der Comédie humaine, dem Böttchermeister Grandet. Als Kriegsgewinnler der Revolutionstage hat er sich zum Großgrundbesitzer aufgeschwungen, in der von Neugier und gossip beherrschten Stadt schätzt man sein Vermögen … Eugenie Grandet, Teil I weiterlesen
Der berühmte Gaudissart
Zum vorherigen Beitrag BAND 29, Der berühmte Gaudissart Eine kurze Erzählung mit vielen Rabelais-Bezügen, und genauso spaßig wie die Eskapaden Pantagruels. Gaudissart ist ein in Stadt und Land berüchtigter Handlungsreisender, heutzutage würde er vermutlich Bestseller über Money-Maker-Strategien schreiben: „Mit der Beredsamkeit eines Warmwasserhahns, den man nach Belieben öffnet, begabt, kann er, ohne jemals fehlzugreifen, seine … Der berühmte Gaudissart weiterlesen
Der Pfarrer von Tours, Teil II
Zum vorherigen Beitrag Gestern direkt vom Oderbruch bei Freund Attila vorbeigegangen, um 1 Bier zu trinken. Gebürtiger Transsylvanier, sprich Beute-Ungar aus Rumänien, und Ziehgroßvater des eigenen Kindes. Er saß bei ihrer Geburt die ganze Nacht vorm Kreißsaal, trägt zudem den dritten Teil des Familientattoos, um genauer zu sein: das Teil der Weisheit. Die anderen beiden … Der Pfarrer von Tours, Teil II weiterlesen
Der Pfarrer von Tours, Teil I
Zum vorherigen Beitrag Aufgewacht im Oderbruch, im Landhaus des Protagonisten des aktuellen Biographie-Projektes. Ältestes Haus Neutrebbins, in dessen Erdgeschoss er ein Heimatmuseum eingerichtet hat, um die Dorfbewohner zusammen zu bringen. Bis zum 2. Weltkrieg war der Hof ein Gänsemastbetrieb, im Grunde bestand die ganze Stadt aus Mastbetrieben, die Berlin mit Geflügel versorgten. Damals gab es … Der Pfarrer von Tours, Teil I weiterlesen
Honorine, Teil III
Zum vorherigen Beitrag Es ist vollbracht, die Szenen aus dem Privatleben, ein gutes Viertel des Gesamtwerkes, sind gelesen, und es hat nur schlappe 83 Tage gedauert. Am unterhaltsamsten dabei die Erkenntnis, dass Balzac ohne mit der Wimper zu zucken Meisterwerke neben Groschenromane stellt, derweil sich in diesem Qualitätsgefälle dieselben Figuren tummeln. Natürlich sind einige der … Honorine, Teil III weiterlesen