Zum vorherigen Beitrag Wie versprochen war man mit dem Kind Ölfarben kaufen. Da man komplett farbenblind ist, hat man sich wie immer für die Töne mit den wohlklingendsten Namen entschieden: Preußischblau, Krapprubin, Indigo, Schweinfurter Grünton. Zuhause angekommen porträtiert man das Kind, sitzt anschließend für sie Modell. Keiner darf einen Blick auf das Bild des anderen … Die Geheimnisse der Fürstin von Cadignan, Teil II weiterlesen
Allgemein
Die Geheimnisse der Fürstin von Cadignan, Teil I
Zum vorherigen Beitrag Mal wieder ein Tag, an dem man die Sinnhaftigkeit dieses Projektes in Frage stellt. Gerade war man noch übermütig, plante bereits den ganzen Goethe als Anschlusslektüre. Oder den ganzen Shakespeare. Warum innehalten, wenn man sich an einen extremen Arbeitsrhythmus gewöhnt hat? Doch am 161. Balzac-Tag wacht man erschöpft auf. Es ist keine … Die Geheimnisse der Fürstin von Cadignan, Teil I weiterlesen
Das Mädchen mit den Goldaugen, Teil III
Zum vorherigen Beitrag BAND 43: Das Mädchen mit den Goldaugen, S. 76 – 109 Endlich kommt es zur lange ersehnten Liebesnacht zwischen Henri und Paquita. Danach direkt Ernüchterung: „Jeder Mann, der sich an Liebeswonnen gesättigt hat, empfindet unmittelbar darauf den Wunsch, zu vergessen, eine eigenartige Neigung zur Undankbarkeit, eine Sehnsucht nach Freiheit, eine Lust, spazierenzugehen, … Das Mädchen mit den Goldaugen, Teil III weiterlesen
Das Mädchen mit den Goldaugen, Teil II
Zum vorherigen Beitrag Zurück in der Heimat, im wundervoll trüben und kalten Berlin. Schon auf der Rückreise kam einem zu Bewusstsein, dass man Neapel Unrecht getan hat. Es ist mit Sicherheit ein famoser Ort, man sollte vielleicht nur nicht im Hochsommer hinfahren. Und falls doch, nicht mit einem erlebnis- und badefreudigen Kind. Sondern bevorzugt mit … Das Mädchen mit den Goldaugen, Teil II weiterlesen
Das Mädchen mit den Goldaugen, Teil I
Zum vorherigen Beitrag BAND 43: Das Mädchen mit den Goldaugen, S. 1 – 46 Der letzte Teil der Geschichte der Dreizehn beginnt mit einem 22seitigen Rundumschlag gegen die Pariser Gesellschaft, der in seiner Bildgewalt an Hieronymus Bosch erinnert: „Diese hohlwangigen, grünen, gegerbten Menschen sind entsetzlich anzusehen. (…) Aus allen Poren dieser schiefen, verzerrten, verrenkten Gesichter … Das Mädchen mit den Goldaugen, Teil I weiterlesen
Die Herzogin von Langeais, Teil IV
Zum vorherigen Beitrag Tag zwei in Neapel. Das Konzept Urlaub noch immer befremdlich, nachdem man gerade einen seiner besten Freunde verloren hat. Die Wendung "Das Leben geht weiter" eher niederschmetternd als tröstlich. Denn was ist Freundschaft schon wert, wenn es auch eine Existenz ohne sie geben kann.Doch man will sein Kind nicht enttäuschen. Deshalb Neapel. … Die Herzogin von Langeais, Teil IV weiterlesen
Die Herzogin von Langeais, Teil III
Zum vorherigen Beitrag Man würde sich als Italien-Liebhaber bezeichnen. 2018 war man zum ersten Mal dort, es folgten fünf weitere Aufenthalte. Dann fährt man nach Neapel und hat das Gefühl, bisher zwar in Rom, Venedig, Palermo gewesen zu sein, aber mitnichten in Italien. Neapel ist anders. Definitiv ein höherer Schwierigkeitsgrad. Eine von diesen Städten, in … Die Herzogin von Langeais, Teil III weiterlesen
Die Herzogin von Langeais, Teil II
Zum vorherigen Beitrag BAND 42: Die Herzogin von Langeais, S. 51 – 100 General Armand de Montriveau scheint ein angenehmer Mensch zu sein: „Seine Schüchternheit rührte indes durchaus nicht von einem Mangel an Mut her; sie war vielmehr eine Art Schamhaftigkeit, die ihm jede Äußerung selbstgefälliger Ruhmsucht verbot. So fehlte auch seiner Unerschrockenheit auf dem … Die Herzogin von Langeais, Teil II weiterlesen
Die Herzogin von Langeais, Teil I
Zum vorherigen Beitrag Man war bisher dreimal in der Oper. Trotz guten Willens musste man sich am Schluss immer eingestehen, dass die Pause der angenehmste Teil gewesen war. Nun zum ersten Mal ein Erweckungserlebnis gehabt. Puccini, Turandot. Musikalische Leitung: Zubin Metha. Bühne und Inszenierung von Philipp Stölzl. Streckenweise tränenverschleierter Blick. Als die Pause kam, fühlte … Die Herzogin von Langeais, Teil I weiterlesen
Ferragus – Das Haupt der Zerstörer, Teil IV
Zum vorherigen Beitrag BAND 41: Ferragus – Das Haupt der Zerstörer, S. 137 – 175 Da das Geheimnis ihrer Herkunft nun gelüftet ist, haucht Clémence auf dem Bett ihr Leben aus. Szenen und Gespräche von tiefstem Pathos: „In stummer Großmut verzieh sie dem Manne, der wie kein andrer geliebt worden war und sie dafür zu … Ferragus – Das Haupt der Zerstörer, Teil IV weiterlesen