Zum vorherigen Beitrag Man sitzt im Zug von München nach Berlin, nachdem man am Vorabend bei den Schwabinger Schaumschlägern aufgetreten ist. Der Schädel brummt und auch die Hinfahrt sitzt einem noch in den Knochen. Als man die Info „Außergewöhnlich hohe Auslastung“ erhielt, füllte man sich direkt einen Flachmann mit Scotch, der auch ein guter Begleiter … Die Lilie im Tal, Teil IV weiterlesen
Allgemein
Die Lilie im Tal, Teil III
Zum vorherigen Beitrag BAND 32: Die Lilie im Tal, S. 89 – 129 Auf Felix' Beichte folgt eine Beichte der Gräfin. Die beiden stellen fest, dass sie ähnlich schlimme Kindheiten hatten. Bei ihr kommt allerdings noch die Qual der Ehe mit einem schwächlichen Grantler hinzu: „Bei dem ersten Ausbruch seiner Wahnsinns- und Zornanfälle war sie … Die Lilie im Tal, Teil III weiterlesen
Die Lilie im Tal, Teil II
Zum vorherigen Beitrag Am frühen Morgen von einer Mahnung des Centrums für Blutgerinnungsstörungen und Transfusionsmedizin in Bonn geweckt worden. Angeblich hätte man den Laborbefund des PCR-Tests vom 5. Januar 2022 noch nicht bezahlt. Um die Rechnung einsehen zu können, muss man ein Häkchen in das Kästchen ICH BESTÄTIGE, DASS DER TEST DURCHGEFÜHRT WURDE setzen. Vor … Die Lilie im Tal, Teil II weiterlesen
Die Lilie im Tal, Teil I
Zum vorherigen Beitrag Neues Spiel, neues Glück. Wie vor ein paar Tagen erwähnt, wollte Balzac seinen Roman Zwei Frauen in Wien schreiben, um von dem Vorschuss seine Gläubiger bezahlen zu können. Allerdings ging er dann lieber auf die Parties mondäner Herzoginnen, wer kann es ihm verdenken. Statt bei seiner Rückkehr nach Paris dann das liegen … Die Lilie im Tal, Teil I weiterlesen
Demut und Größenwahn
Zum vorherigen Beitrag Es ist der 108. Tag dieses vermessenen Projektes. Bislang hat man sein tägliches Schärflein Balzac geschafft, ohne zu murren, etwa ein Drittel der Menschlichen Komödie ist in Sack und Tüten. Natürlich war es nie nur eine Stunde Balzac pro Tag, eher zwei oder drei, vor allem wenn der Kommentar-Teil durch persönliche Einträge … Demut und Größenwahn weiterlesen
Verlorene Illusionen, Teil XV
Zum vorherigen Beitrag BAND 31: Verlorene Illusionen, S. 721 – 786 Die letzte Etappe des großen Werkes. Lucien glänzt noch ein letztes Mal im Salon von Louise de Bargeton, trotz seiner Niederlage wird er der Löwe von Angoulême genannt. Er glaubt, einen absoluten Erfolg erringen zu können, wie immer durch die Kraft seiner Schönheit. Doch … Verlorene Illusionen, Teil XV weiterlesen
Verlorene Illusionen, Teil XIV
Zum vorherigen Beitrag BAND 31: Verlorene Illusionen, S. 658 – 721 Die ganze Stadt scheint sich zu verschwören, um David seine Erfindung zu klauen. Nicht nur altbekannte Figuren, wie der geizige Vater und die Brüder Cointet, sondern auch ein ganzes Ensemble neuer Bösewichter, die Balzac auf den letzten Seiten seines opus magnum einführt. Betrachtet man … Verlorene Illusionen, Teil XIV weiterlesen
Verlorene Illusionen, Teil XIII
Zum vorherigen Beitrag Man sitzt wieder im Flugzeug zurück nach Berlin, mit einem Ausblick aufs Riesengebirge und all die Arbeit, die vor einem liegt. Als Balzac 1835 Wien besuchte, war er so schwer verschuldet, dass er sich in der Notlage sah, innerhalb von zwei Wochen den hier bereits besprochenen Roman Zwei Frauen schreiben zu müssen. … Verlorene Illusionen, Teil XIII weiterlesen
Verlorene Illusionen, Teil XII
Zum vorherigen Beitrag Ibuprofen, Duschen, Champagner im Palmenhaus der Hofburg, dann kann der Tag losgehen. Hauptaktivität für den zweiten Tag in Wien ist ein Besuch auf dem Zentralfriedhof, hauptsächlich weil man als ehemaliger Totengräber von Gustav Mahler seine Grabstätte sehen will (siehe auch "Das schwere Ende von Gustav Mahlers Sarg"). Außerdem ist der Zentralfriedhof zwar … Verlorene Illusionen, Teil XII weiterlesen
Verlorene Illusionen, Teil XI
Zum vorherigen Beitrag Zu Besuch bei Stefan in Wien. Nachdem man um halb acht verkatert vom abendlichen Bier-Scotch-Gelage erwacht ist, dreht man eine Runde durch Hofburg, Stephansdom und Ringstraße. Beim Café Landmann wird man vom Kellner mit Milch eingesaut und dafür auch noch ausgeschimpft. Abstecher zum Naschmarkt, Käsekrainer am Würstelstand. 28 Grad, wieder nichts mit … Verlorene Illusionen, Teil XI weiterlesen