Katharina von Medici, Teil II

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BAND 87: Katharina von Medici, S. 60 – 130

Im Jahr 1560 schleicht sich Christoph Lecamus, der Sohn des königlichen Kürschners, zu einem Geheimtreffen mit den Anführern der Hugenotten. Durch seinen Vater könnte er direkten Zugang zum Königshof erhalten, um Kontakt mit der Königinmutter Katharina von Medici aufzunehmen und sie für den calvinistischen Aufstand zu gewinnen. Eine riskante Angelegenheit: „Wisset: wenn Ihr überrumpelt werdet, lassen wir alle Euch im Stich; wenn es sein muß, wollen wir Schimpf und Schande auf Euch werfen. Im Notfalle werden wir sagen, Ihr wäret eine Kreatur der Guisen, welche Euch diese Rolle spielen ließen, um uns zu verderben. Also fordern wir ein gänzliches Opfer.“
Christoph findet dieses Angebot so attraktiv, dass er sofort einschlägt. Sein Vater unterstützt ihn sogar, obwohl er überzeugter Katholik ist. Als Kaufmann weiß er nämlich, dass man überall seine Eisen im Feuer haben sollte. Immerhin könnten die Hugenotten mit ihrem Aufstand erfolgreich sein. Dann wäre er durch seinen Sohn geschützt. Christoph reitet also zum Hof nach Blois.

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2 Gedanken zu “Katharina von Medici, Teil II

  1. Pingback: Katharina von Medici, Teil I | CLINT LUKAS

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