Vetter Pons, Teil IX

Zum vorherigen Beitrag

BAND 53: Vetter Pons, S. 393 – 443

Was soll man groß erzählen? Balzac bringt konsequent zu Ende, was er begonnen hat, sprich: nach Pons stirbt auch Schmucke einen würdelosen Tod. Die gierigen, niederträchtigen Verwandten und Erbschleicher triumphieren, die schönste Kunstsammlung von Paris geht an eine geschmacklose Parvenü-Familie.
So läuft es nun mal im wirklichen Leben, könnte man sich sagen. Eben, könnte man sich außerdem sagen, deshalb liest man ja auch Romane, um der deprimierenden Realität zu entfliehen. Nutzt ein Autor dann den überspitzten Charakter des Romans, um die Figuren besonders niederschmetternd über den Jordan zu schicken, verstößt das irgendwie gegen den zwischen ihm und dem Leser geschlossenen Deal, n’est-ce pas?

Weiterlesen

2 Gedanken zu “Vetter Pons, Teil IX

  1. Pingback: Vetter Pons, Teil VIII | CLINT LUKAS

  2. Pingback: Komödianten, ohne es zu wissen, Teil I | CLINT LUKAS

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..